Die Schule

Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Heilpraktikerschule, welche bereits seit 2001 in Kehl-Goldscheuer besteht.
Damit ist sie die am längsten bestehende Heilpraktikerschule in der Ortenau, die sich obendrein durch ihre hohe Besteherquote auszeichnet.

Der Unterricht

Der Unterricht findet ausschließlich in Kleingruppen von 5 - 12 Teilnehmern statt. Dies ermöglicht eine vertraulich familiäre Atmosphäre und die aktive Mitarbeit aller Teilnehmer.

Mein Ziel ist es,

alle Auszubildenden am Unterricht und an der Erarbeitung der jeweiligen Thematik und den sich entwickelnden Gruppenprozessen zu beteiligen. Es geht nicht darum, einen möglichst kurz gefassten Stoff fertig vorzutragen, sondern die inhaltlich anspruchsvollen Themen auf verständliche Weise soweit als möglich gemeinsam zu entwickeln und zu erarbeiten.

Dabei ist es mir wichtig, dass die wesentlichen Inhalte von möglichst allen Teilnehmern be-"griffen" werden. Wir wollen für das Leben lernen, nicht ausschließlich für eine Überprüfung. Neben dem daraus entstehenden "Spaßcharakter" hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass sich jeder von Anfang an auf die spätere Praxissituation einstellen kann, in der jede/r alleine seine Frau/seinen Mann stehen muss und oft schon anhand weniger Symptome eine Krankheit erkennen können sollte.

Damit der Unterricht eine "praktische Note" erhält, arbeiten wir PC-gesteuert mit Bildern, üben erste Diagnoseverfahren und gegen Ausbildungsende auch Prüfungssituationen. Am Ende der Ausbildung steht schließlich meist ein großes Ziel: Die schriftliche und mündliche Überprüfung vor dem Gesundheitsamt. - Um dieser Situation gewachsen zu sein und auch Rückmeldung über den eigenen Leistungsstand zu erhalten, finden in allen Kursen regelmäßig Zwischenprüfungen statt.

Da die Ausbildung darauf ausgerichtet ist, evtl. berufsbegleitend absolviert zu werden, findet der Unterricht lediglich 1x wöchentlich (à 180 min) statt. Dies setzt voraus, dass jeder Heilpraktikeranwärter den Unterrichtsstoff zu Hause nachbereitet.

Um die familiäre Atmosphäre der Gruppen möglichst "stabil" zu halten, besteht eine Kündigungsfrist von einem Monat, die bei bestandener Prüfung am Ausbildungsende natürlich entfällt.

Die Ausbildung zum Sektoralen Heilpraktiker (z.B. Psychologie oder Physiotherapie) biete ich nicht an.

Einstiegsvoraussetzungen

Für die Grundausbildung benötigen Sie keinerlei medizinischen Vorkenntnisse! Da man aber erst mit 25 Jahren zur Überprüfung zugelassen wird, sollten Sie bei Ausbildungsbeginn mindestens 22 Jahre alt sein. Darüber hinaus benötigen Sie als Minimum einen Hauptschulabschluß - und für die amtsärztliche Überprüfung müssen Sie einen Nachweis erbringen können, dass es keinen Eintrag in Ihrem Führungszeugnis gibt und Sie gesund sind.

Meinerseits ist gewünscht, dass Sie Interesse und Begeisterung am menschlichen Körper und seiner Funktionsweise, sowie Toleranz für die (z.B. soziokulturelle) Eigenart eines jeden Menschen mitbringen.

Solange es freie Plätze gibt kann man jederzeit in den gewünschten Kurs einsteigen, wobei für den Einstieg in den Kompakt- und Crash-Kurs Vorraussetzung ist, dass bereits ein Heilpraktiker-Grundkurs (gleich in welcher Einrichtung!) absolviert wurde oder anderweitig sehr gute medizinische Vorkenntnisse bestehen. Dies ist zur Gewährleistung eines ungefähr einheitlichen Ausbildungs- und Wissensstandes unbedingt erforderlich.

Ein kostenloser und unverbindlicher "Schnuppertermin" ist nach Vereinbarung möglich. - Gerne dürfen Sie mich diesbezüglich oder bei weiteren Fragen kontaktieren.

14 Vorteile des persönliches Besuches (m)einer Heilpraktikerschule

  • Der/Die HP-AnwärterIN räumen sich die Zeit tatsächlich ein (nicht nur im Alltag selbst, sondern auch im Leben), die Ausbildung für den anspruchsvollen und verantwortungsvollen Beruf des Heilpraktikers erhält den erforderlichen Raum.
  • Nicht knappes Prüfungswissen, sondern solides Ausbildungswissen wird erarbeitet, vermittelt und vertieft: Die HP-Ausbildung soll mehr als eine Vorbereitung für eine Überprüfung sein, sie soll die grundlegende Basis für den späteren Beruf bilden. (Onlinekurse und Fernschulen vermitteln meist ein gekürztes Wissen, sonst bräuchte man sie nicht besuchen, sondern könnte einfach eines der guten Lehrbücher auswendig lernen.).
  • Spart auf den zweiten Blick bares Geld: Schon mehrfach erlebte ich, dass die komplette Ausbildung nach Besuch von Fernkursen noch einmal wiederholt wurde. - Untersuchungskurse können ebenfalls eingespart werden, da wir bei jedem Organ(-system) praktische Übungen in den regulären Unterricht einbinden.
  • Auf Fragen der HP-As wird umgehend entweder durch Mitschüler mit Hilfe des Dozenten oder direkt durch den Dozenten eingegangen (nicht durch irgendwelche Schüler im Onlineseminar, die selbst noch nicht über genügend Kentnisse und Erfahrungen verfügen). Wartezeiten bis man einen Dozenten-Termin hat entfallen dadurch (nicht selten beantworte ich zusätzlich Fragen per Mail, die erst nach dem Unterricht aufgekommen sind).
  • Durch die Fragen der Kurskollegen lernen alle Kursteilnehmer - und durch die Erfahrungsberichte der Mitschüler vertiefen sich die inneren Bilder zu den vorgestellten Krankheiten.
  • Neben Zwischenprüfungen und spontanen Tests geben Rückfragen des Dozenten ebenso Rückmeldung über den eigenen Wissenstand wie die Fragen der anderen Kursteilnehmer.
  • Von Anfang an hat man die Chance, sich während dem Unterricht verbal (im Fachchargon) zu vermitteln und diesen somit einzuüben und zu vertiefen.
  • Stoff, der nicht auf Anhieb verstanden wird, kann durch bildhafte Beispiele aus dem Leben veranschaulicht und dadurch be-griffen werden.
  • Das Lernen in der Kleingruppe fördert den Ehrgeiz und somit gezieltes Vorwärtskommen.
  • In der Prüfungsphase geht man gemeinsam mit vertrauten Mensch („wir") an das große Endziel der Überprüfung, anstatt alleine.
  • Lernen in der Gruppe macht Spaß - und gibt Mut wenn man selbst mal einen Durchhänger hat.
  • Der Einzelne wird individuell begleitet und die persönliche Entwicklung innerhalb der eigenen (Lern-)Gruppe wird gefördert, was mir wichtig ist. Denn Heilpraktiker arbeiten mit Menschen im Dienste der Menschheit - und das erfordert mehr als plattes Prüfungswissen.
  • Häufig spiegelt einem das Problem oder das Verhalten der anderen ein eigenes Problem wider - aus dem man als Berufsvorbereitung lernen kann.
  • Aus den Kursen heraus sind schon viele wertvolle Freundschaften entstanden, die die Kurszeit überschritten haben - und überdies hinaus schon Grundlage für spätere Zusammenarbeit waren.