Ausbildung zum Heilpraktiker

Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen man ohne Arztstudium, nämlich als Heilpraktiker, selbstständig therapieren darf. Dieser Abschluss bietet die Möglichkeit, mit naturheilkundlichen Therapieverfahren, wie zum Beispiel Homöopathie, Ayurveda, Phytotherapie, Reiki, Kneipptherapie, Fußreflexzonenmassage, Akupunktur, etc. selbstständig eine Praxis zu führen.

Bislang gibt es zwar keine gesetzliche Bestimmung darüber, dass man für die Überprüfung zum Heilpraktiker vorher eine Ausbildung absolvieren muss, es empfiehlt sich allerdings sehr: Zum einen wird die Überprüfung vor den Gesundheitsämtern immer anspruchsvoller, auf der anderen Seite bedeutet die Eröffnung einer eigenen Praxis für den Therapeuten eine sehr große Verantwortung, die persönliche Entwicklung und eine fundierte Ausbildung voraussetzt - ganz gleich, für welches Therapieverfahren man sich später entscheidet.

Grund-, Kompakt- und Crashkurs sind dazu da, das medizinische Grundwissen zu vermitteln, vertiefen und abzufragen, das nötig ist, sowohl der Überprüfung gewachsen zu sein - als auch später praktizieren zu können.